Der 40. Westfälische Hansetag wird unterstützt von:

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Hier können Sie die Live-Cam der Großen Straße in Fürstenau verfolgen:

Fürstenauer luden zum 40. Hansetag im nächsten Jahr ein

Von Maria Kohrmann-Unfeld
Zum zweitägigen 39. Westfälischen Hansetag in Attendorn reiste eine große Abordnung der Stadt Fürstenau an, um die Mitglieder des Hansebundes im nächsten Jahr nach Fürstenau einzuladen. Die Stadt wird am 10. und 11. Juni 2023 den 40. Westfälischen Hansetag ausrichten in Verbindung mit dem Burgfest, das von der Werbegemein-schaft veranstaltet wird. Mit dem Thema „Hanse trifft Mittelalter“ werden die Schlossinsel und die historische Innenstadt  in den Fokus genommen, wobei das zeitgleich stattfindende Burgfest sicherlich dazu beiträgt, den Besuchern aus allen Hansestädten ein großes historisches Spektakel zu bieten. Interessierte können sich auf der Homepage der Samtgemeinde Fürstenau informieren: www.hansetag-fuerstenau.de.  Zur Westfälischen Hanse gehören insgesamt 47 Städte. Von den vielen Besuchern werden sicherlich auch die Fürstenauer Gewerbetreibenden, die Gastronomie und Hotellerie profitieren können.

Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil begrüßte die Vertreter der westfälischen Hansestädte und eröffnete das zweitägige Hansefest. Neben der Delegiertenversammlung und den Arbeitskreisen war die Stadt Fürstenau mit einem Stand auf dem Hansemarkt vertreten. Hier konnten Bürgermeister Ernst Ehmke, Stadt-direktor Matthias Wübbel, Wirtschafts-förderer Niels Schockemöhle, Rebekka Horstkott, Hildegard Ehmke und Sandra Fenstermann viel Werbung für die Stadt und die 40. Westfälischen Hansetage machen.

Am Sonntag hatten dann die Fürsten-auer ihren großen Auftritt bei der Übergabe der Hanse-Fahne, die der Stadtdirektor Matthias Wübbel vom Bürgermeister Attendorns entgegennahm, und die nun für ein Jahr im stolzen Besitz Fürstenaus ist. Nachdem die Fürstenauer die Einladung zum 40. Hansetag ausgesprochen hatten, über-nahmen die mitgereisten Burgspieler das Wort. Mit der Verfolgung des legendären Wilden Jan von Fürstenau  stellten sie eine Sequenz aus ihrer szenischen Stadtführung dar und machten das Publikum schon mal neugierig auf den Hansetag 2023.
Foto: Uwe Höpker

Fürstenau bereitet sich auf den 40. Hansetag 2023 in der Stadt vor

Von Jürgen Ackmann | 27.01.2022

Die Vorbereitungen haben begonnen: Am 10. und 11. Juni 2023 richtet die Stadt Fürstenau den Westfälischen Hansetag aus — verbunden mit einem Burgfest.

Wie Wirtschaftsförderer Nils Schockemöhle in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Tourismus, Kultur und Soziales berichtete, hat sich inzwischen ein Arbeitskreis formiert. In dem Gremium sind Mitglieder der Werbegemeinschaft, der Kommunalpolitik, der Verwaltung und des Stadtmarketing-Vereins vertreten.

Unter anderem ist ein Imagefilm über Fürstenau in Arbeit, den die Technik-AG der IGS unter der Leitung von Holger Isfort produziert. Er soll am 10. und 11. September in Attendorn während des 39. Hansetages als Einstimmung auf Fürstenau gezeigt werden. Dort erhält die Stadt zudem als Ausrichter 2023 die Hansefahne.

 

Mit einem mittelalterlichen Spektakel

Der 40. Hansetag in Fürstenau wird in Verbindung mit dem Burgfest ausgerichtet, das wieder von der Werbegemeinschaft organisiert wird. Das mittelalterliche Spektakel wird auf der Schlossinsel und in der historischen Innenstadt über die Bühne gehen. Nils Schockemöhle hofft, dass bis dahin die Große Straße komplett saniert ist. Die weitere Programmpunkte stünden noch nicht abschließend fest.

Der Westfälischen Hanse gehören 47 Kommunen an — darunter Osnabrück, Münster, Paderborn und Warendorf. Gut 300 Jahre nach dem Untergang der alten Hanse 1669 haben ehemalige Hansestädte aus Hessen, Niedersachsen und Westfalen den Bund neu aufleben lassen. Sie unterzeichneten am 25. Juni 1983 in Herford die Gründungsurkunde für den Westfälischen Hansebund.

 

Die schönsten Bilder vom Burgfest mit Mittelaltermarkt in Fürstenau

Von Maria Kohrmann-Unfeld | 19.09.2021

Rundum gelungen ist das historische Burgfest mit Mittelaltermarkt in Fürstenau, das am Wochenende viele Besucher nicht nur aus der Region anzog.

Die Lebzelter aus Wilhelmshaven genossen die Atmosphäre - und ließen es sich schmecken. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

Die Fürstenauer Schlossinsel ist die ideale Kulisse für ein Burgfest mit Mittelaltermarkt. Darüber sind sich alle Gäste und Akteure einig. Den Organisatoren ist es wieder gelungen, Besucher aus der ganzen Bundesrepublik nach Fürstenau zu locken.

Brauer, Spiesser und Schotte Foto: Maria Korhmann-Unfeld

Die Werbegemeinschaft als Veranstalterin sowie die Stadt Fürstenau und nicht zuletzt die Zaunreiter aus Emsdetten können stolz sein auf das großartige Spektakel. Sie alle haben Hand in Hand gearbeitet und eine logistische Meisterleistung vollbracht, die den Menschen in Pandemiezeiten unbeschwerte Stunden bescherte. Sie konnten eintauchen in die Welt des Mittelalters mit der Darstellung von altem Handwerk, mit Ritterspielen, Gauklern und „Alllerley Speis und Trank“.

Die Veranstaltung wurde vom Publikum gut angenommen. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

Verschiedene Lager, darunter die „Sieben Fallken“ oder die „Freie Ritterschaft“ zeigten dem staunenden Publikum, wie Menschen im Mittelalter lebten. Da köchelte ein köstlicher Möhreneintopf über dem offenen Feuer und eine aromatische Speckseite wartete auf den Verzehr. Die Gruppe „Nochtverbundus“, drei ehemalige Wandergesellen, stürtzten sich ins Getümmel.

Die Freie Ritterschaft Steinfurt zeigte das Leben der Menschen im Mittelalter. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

Die Mitglieder des „Deutschordens“ von 1230 gewährten einen Einblick in ihr Wohnzelt und luden zum Verweilen unter altem Baumbestand ein. „Wir genießen das Burgfest in vollen Zügen. Die Fürstenauer sind offene, wissbegierige Menschen.“ Man habe nur gute Erfahrungen gemacht, insbesondere mit den „Stadtoberen. Diese Veranstaltung sei ein Publikumsmagnet. Es kam die Anregung, das Burgfest künftig auf eine ganze Woche auszuweiten.

Ork (Herr der Ringe) mit seinen Begleiterinnen von der Gruppe „Troggoth-Hai“ aus Lengerich. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

Furchterregend war der Auftritt von Ork (Herr der Ringe) mit seinen Begleiterinnen von der Gruppe „Troggoth-Hai“ aus Lengerich, Westfalen. Diese waren zum ersten Mal in Fürstenau und wollen auf jeden Fall wiederkommen, so wie auch die anderen Markt- und Lagerleute. Sie lobten die perfekte Organisation und vor allem das ausgeklügelte Hygienekonzept. Auch die Besucher fühlten sich wohl und sicher und zeigten sich beeindruckt von dem historischen Ambiente und dem reibungslosen Ablauf.

Die Besucher des Burgfestes fühlten sich sichtlich wohl. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

Kinder hatten Spaß am Ponyreiten, am Bogenschießen und an den Geschicklichkeitsspielen. Schminken war bei den Mädchen der Renner. Auf der Bühne begeisterte die Musikgruppe TalentFrey die Gäste mit mittelalterlichen Weisen, selbst komponiert mit teils lustigen, teils frechen Texten.

Auch für die jungen Besucher wurde einiges geboten. Kinderschminken durfte natürlich nicht fehlen. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

Der „Spelute der Sau Bar“, Captain Blindbart, unterhielt die Besucher mit frechen Sprüchen und Wortklaubereien. Am Seifenstand deckte sich eine Kundin mit Seife ein: „Die kaufe ich immer hier. Die ist sehr gut“, ist sie überzeugt.

Gleich nebenan bietet die Zunft der Lebzelter (Honigverarbeitende Berufe) aus Wilhelmshaven unbeschreiblich köstliches Met an. Ein paar Stände weiter versucht ein Schmid, einen Rüstungshandschuh zu reparieren, der beim Ritterturnier zu Bruch gegangen ist. Im Innenhof hat die Sippe von „Asnidi“ (Essen) ihr Lager aufgeschlagen. Hier lernen die Gäste die Kunst des Spinnens von der Wolle bis zur Socke. „Ein einfaches Stück Holz dient als Spindel. Ein Spinnrad war damals purer Luxus“, informiert die Spinnerin den erstaunten Zuhörern. Wer eine neue Gewandung brauchte, wurde ebenfalls fündig auf dem Markt.

Vielfältig war das Angebot der mittelalterlichen Händler. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

Auch der Gefängnisdirektor Werner Pries öffnete das historische Gefängnishotel und erlaubte allen Interessierten einen Rundgang durch die urige Herberge. Großes Hallo gab es beim Ritterturnier, wobei die Kampfübungen besonders beeindruckten. Gruselig anzusehen waren die Totenköpfe, die auf Pfählen aufgespießt waren. „So ergeht es den Pferdedieben“, hießt es lapidar.

Mit Einbruch der Dunkelheit präsentierten Jago & L-Ion eine atemberaubende Feuershow. Die Künstler waren eigens aus Ibiza angereist und boten dem Publikum ein spektakuläres Erlebnis.

Ein Highlight war am Samstagabend die Feuershow. Foto: Werner Pries

An einem Tisch saßen Angehörige der Familie Höveler, deren Vorfahren früher auf dem Grundstück des jetztgen Canisiushauses wohnten, und die hier die Marktatmosphäre genossen. Der kleine Felix, Marie und Hannes waren begeistert vom mittelalterlichen Flair, und die Großeltern spendieren ihnen gerne einen Ritterhelm oder eine hübsche Krone.

In der „Salzsiederey“ erfuhren die Gäste alles über die Salzgewinnung. Gegenüber gab es jede Menge Fabeltiere aus Be“ton“ zu bestaunen.

Manche Gäste waren ebenfalls mittelalterlich gewandet. Foto: Maria Korhmann-Unfeld

Menschen mit und ohne Gewandung begutachteten das reichhaltige Angebot der Marktbeschicker. Da gab es Schwerter und Schilde aus Holz, glänzende Ritterhelme. Im Fellhaus wurde sogar ein echtes Stierfell angeboten. Auch Silberschmuck war sehr beliebt.

Ein Schmied bei der Reparatur einer Rüstung. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

An der Sau-Bar wurden allerlei kalte Getränke feilgeboten. Die „Spiesser“ versorgten die Leute mit herzhaften Fleisch-Spezialitäten, ebenso das Kartoffelhaus. Wer wollte, bekam ein Stück von der „Sau am Spieß“. Sogar Spätzle waren im Angebot. Dazu gab es Hochprozentiges und süffiges, selbst gebrautes Bier. Für süße Mäuler gab es Wikinger-Eis, leckere Waffeln und Apfelküchle.

Fürstenau stimmt auf Westfälischen Hansetag 2023 in der Stadt ein

Von Maria Kohrmann-Unfeld | 15.06.2021
Die Fürstenauer Stadtinsel steht im Fokus beim Westfälischen Hansetag im Mittelpunkt. (Archivfoto) Foto: Gert Westdörp

Fürstenau wird am 10. und 11. Juni 2023 den 40. Westfälischen Hansetag unter dem Motto „Hanse trifft Mittelalter“ ausrichten. In 29 Schaufenstern der Stadt können sich Bürger vorab bis zum 25. Juni informieren.

Gemeinsam mit Sandra Fenstermann vom Touristischen Informationsbüro hat Bürgermeisterin Manuela Nestroy die Wanderausstellung organisiert. Die Gewerbetreibenden seien von der Idee begeistert gewesen, die Plakate und Exponate in ihren Schaufenstern zu platzieren, so Manuela Nestroy. Das sei eine gute Alternative zur ursprünglich geplanten Ausstellung im Schloss.

Alle Bürger haben nun bis zum 25. Juni die Möglichkeit, die 47 Städte der Westfälischen Hanse im Vorfeld kennenzulernen. Dabei führt ein Flyer wie ein roter Faden zu den einzelnen Standorten in der Bahnhofstraße, der Großen Straße, Buten Porten und der St. Georg Straße.


IGS erstellt Imagefilm über Fürstenau

Ein Imagefilm über Fürstenau wird zur Zeit zusammen mit der Technik-AG der IGS unter der Leitung von Holger Isfort produziert, der sowohl die historische als auch die moderne Stadt zeigen wird. Manuela Nestroy verschickt zur Zeit außerdem „Save-the-date-Karten“, Flyer sowie den Audio-Guide Fürstenaus an alle Hansestätte.

„Ich freue mich, dass es geklappt hat, den Hansetag nach Fürstenau zu holen, und dass die Gewerbetreibenden mitmachen“, so Stadtdirektor Benno Trütken. Die Bewerbung sei bereits vor 15 Jahren erfolgt, wie Manuela Nestroy ergänzt.

Burgfest als Ergänzung

Die Stadt wird den 40. Hansetag in Verbindung mit dem Burgfest ausrichten, das wieder von der Werbegemeinschaft organisiert wird. Das mittelalterliche Spektakel wird auf der Schlossinsel und in der historischen Innenstadt über die Bühne gehen. „Wir hoffen, dass wir viele Besucher aus den Hansestädten nach Fürstenau holen können“, so Sandra Fenstermann.

Hier der Artikel auf noz.de

40. WESTFÄLISCHER HANSETAG FÜRSTENAU

Kontakt

Stadt Fürstenau
Ansprechpartnerin: Rebekka Horstkott

Schloßplatz 1
49584 Fürstenau

Telefon: 05901 9320-20
Telefax: 05901 9320-12
E-Mail: hansetag@fuerstenau.de

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